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Arbeit mit dem Genius: 
Mein einzigartiges Geschenk an mich und die Welt

5. März 2018 – von Laura Sobez und Jutta Werbelow

Die Arbeit mit dem Genius ist Steckenpferd unseres Lehrtrainers Wolfram Jokisch, der dieser Tage mit uns „auf einen Espresso..." über sich, seine Arbeit und Rolle am isb gesprochen hat. Ein zentrales Thema in seiner Lehrtrainertätigkeit am isb ist die Arbeit mit dem Genius. 

Jede und jeder von uns kann der Welt ein einmaliges und ganz besonderes Geschenk machen. Dieses individuelle Geschenk bezeichne ich vereinfachend als unseren Genius."

Dick Richards

Dick Richards hat mit seinem Buch "Is Your Genius at Work?" die Arbeit mit dem eigenen Genius für die Persönlichkeitsentwicklung beschrieben und nutzbar gemacht. Auf Grundlage der Schriften von Dick Richards hat Wolfram Jokisch die Idee und Methode der Genius-Arbeit ans isb gebracht als Teil der Professionalisierung und Ausbau der eigenen Wirksamkeit. Bis heute ist die Genius-Arbeit Teil vieler unserer Weiterbildungen am isb, z.B. im Basis-Curriculum Systemische Beratung und Steuerung in Organisationen.

Unser Genius

Die Idee des Genius hat ihren Ursprung in der Antike. Immer beschreibt der Genius eine Grundeigenschaft, eine besondere Kraft, die jeder Mensch sein Leben lang in sich trägt, mit der wirkend er sich der Welt „zum Geschenk" machen kann und die ihm als Leitstern und Wegweiser dient. Das Entdecken des eigenen Genius ermöglicht uns, uns besser zu (er-)kennen und zu verstehen, unser Handeln und Wirken stimmig und erfüllend auszurichten und uns auf versöhnliche und produktive Weise uns selbst und der Welt nahe zu bringen.

Heute liegt es uns näher, über unsere scheinbaren Mängel und Fehler nachzugrübeln, als uns an dem Einmaligen und Wertvollen an uns zu freuen. Die Zeit, in der wir über uns nachdenken, verbringen wir meist mit dem Nachgrübeln darüber, was an uns alles nicht in Ordnung ist. Warum kann ich nicht mehr ich selbst sein? Wer bin ich überhaupt?"

Dick Richards

Die Beschäftigung mit dem eigenen Genius bedeutet ein Besinnen darauf, was wir besonders gut können und gerne tun, was unser Herz höher schlagen lässt und in unserer Kraft hält und uns einzigartig macht.

Das „Genius-Experiment"

Ausgehend davon, dass jeder Mensch nur einen Genius hat, lädt Dick Richards zum Entdecken des eigenen Genius zu einem Gedankenexperiment ein, das am Ende uns unseren Genius mit zwei bis drei Worten benennen lässt.

Dem Genius einen Namen geben...

... ist so ähnlich, wie eine Zwiebel zu schälen. Sie ziehen die äußeren Schichten ab. Diese Schichten stehen für ihre Handlungen, für das, was Sie sagen und tun, für Ihre Begabungen und Fähigkeiten. Sie haben Begabungen und Fähigkeiten entwickelt, die Ihnen am meisten Freunde bereiten, und das tun sie deshalb, weil durch sie Ihr Genius am deutlichsten zum Ausdruck kommt. Ihre Interessen, Werke und Leistungen sind ebenfalls Ausdruck Ihres ganz eigenen Genius."

 Dick Richards

Die Beschäftigung mit dem Genius, mit dem, was uns ausmacht, was unser „Eigenes" ist, findet sich in den Schriften Bernd Schmids, z.B. in "Das Eigene Finden - Professionelle Begegnung und Persönlichkeitsentwicklung im Beruf – eine systemische Sicht". In unseren Curricula kommen wir dem Genius auf die Spur insbesondere durch Reflexionsübungen und Leitfragen.

Habt Ihr Lust, Euch auf die Entdeckungsreise zu Eurem eigenen Genius zu machen? Übungen dazu findet Ihr in Bernd Schmids Artikel.

Nicht allein wir am isb und unser Lehrtrainer Wolfram Jokisch befassen uns mit dem Genius, auch viele unserer Netzwerker haben die Genius-Arbeit mit in ihre Berufspraxis übernommen, lehren sie und geben die Idee und Methode weiter.