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PionierLabor 2020: Organisationen und humanes Wirtschaften

Zum Zusammenhang von Menschlichkeit und Leistungsfähigkeit heute und morgen.

 

Globale Leistungserbringung und Wertschöpfung, Digitalisierung und Automatisierung. Menschlichkeit, Fairness, Gerechtigkeit und Zufriedenheit. Der Mensch, menschliche Interaktion und durch Menschen gestaltete Organisation als Voraussetzung für Erfolg und Innovation?
Bewegen wir uns hier in Widersprüchen? Laufen wir Gefahr, in ein entweder-oder als in ein sowohl-als-auch zu steuern? Wie stellen sich hier Fragen der Balance und wie finden wir in Organisationen darauf passende und nützliche Antworten?

Thorsten Veith

Spannungsfelder von Ressourcenknappheit und Ressourcenüberfluss, groß und klein, global und lokal, Sicherheitsbedürfnis und dem Wunsch nach Entwicklung gibt es vielfältige und stellt den Einzelnen, in der Berufswelt wie in der privaten Lebensführung, ebenso wie Organisationen vor neue Herausforderungen. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit dem „Why", dem zugrundeliegenden Wertesystem und der Mitarbeiterzufriedenheit als Zukunfts- und Wettbewerbsfaktor in der Erreichung und Bindung von Mitarbeitern, und das nicht nur aus Gründen des Images, sondern weil sie überzeugt sind, dass genau hierin ein wichtiger Schlüssel für Innovations- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen liegt.

Die Digitalisierung verändert dabei die Formen der Interaktion, bietet große Chancen der Vernetzung und Kollaboration und wirft die Frage auf: Wieviel Virtuelles ist hilfreich, wieviel persönliche Interaktion braucht es? Was eröffnet uns der Blick auf die ‚dark side' dieser Entwicklungen? Wie wollen wir zukünftig miteinander arbeiten? Wieviel Raum und Aufmerksamkeit wird Kultur und Menschlichkeit in der Organisation der Zukunft eingeräumt? Was sind überhaupt Rollen und Aufgaben zwischen Technologie und menschlicher Zusammenarbeit, was sind Chancen für einen Ansatz humanen Wirtschaftens?

Was heißt das für uns als Berater, Coaches, Organisationsentwickler und Unternehmer? Wie positionieren wir uns zu diesen neuen Herausforderungen? Welche Erfahrungen machen wir selbst im Feld?

Daran und vor allem an Euren Themen und Projekten möchten wir mit Euch beim PionierLabor 2020 arbeiten.

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Bei Fragen und Anliegen rund ums Thema PionierLabor gerne bei uns melden!

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Alle Projektideen, Fragen und Anregungen jederzeit gerne !
Laura Sobez

Und hier ein Statement von Bernd Schmid zum PionierLabor 2020:

 

Im Wesentlichen glaube ich daran, dass Menschen human leben und wirtschaften wollen, dass sie offen dafür sind, sich und den Mitmenschen Sinn zu machen und für Lebensverhältnisse mit Verantwortung zu übernehmen.

Jeder hat schon mal erfahren, dass Großes anzugehen dynamisiert und Wirksamkeit glücklich macht, aber auch dass weniger mehr sein kann und Würde etwas mit wechselseitigem Respekt und Achtsamkeit zu tun hat.

Dass wir alle immer wieder hinter unseren Möglichkeiten zurück bleiben, hat viele Gründe. Zu ihnen gehören strukturelle Verfestigungen und tägliche Gewohnheiten, besonders dort, wo bislang andere Orientierungen vorherrschten. Doch mit Augenmaß und im Zusammenspiel mit anderen Gleichgesinnten kann einiges erreicht werden, in besonderen Veranstaltungen und im täglichen Wirtschaften. Gewohnheiten auszuhebeln, Neues zu integrieren und gemeinsam einzuschleifen, ist entscheidend.

Dafür braucht es geteilte Ideen und Steuerung bei der Umsetzung anhand von konkreten Beispielen. Ein gemeinsames Bezugsfeld, gemeinsame Erfahrungen und Begegnungsfreude in einer Community helfen, Schritte in gewünschte Richtungen zu gehen. Das PionierLabor 2020 des isb könnte ein guter Ort dafür sein.

 

Hier finden Sie eine Materialzusammenstellung zum Thema Humanes Wirtschaften.

Wir freuen uns auf gemeinsames Arbeiten, Austauschen und Vernetzen beim PionierLabor 2020!