In unserer Entwicklungswerkstatt entstehen neue Konzepte und Modelle, die über Jahrzehnte hinweg schlüssig und wirksam sind.
» mehr erfahren
Lernen als Prozess geht auch nach der Ausbildung weiter. Deshalb agieren wir als Netzwerkorganisation.
» mehr erfahren
Zentrale Säule des isb ist das Angebot von Weiterbildungen als Akademie und Professionalisierungsinstitut.
» mehr erfahren
"Transition und Transformation: Übergänge wagen und die Große Transformation gestalten"
am 22. und 23. Januar 2027 in Heidelberg
Inner Transformation and the Courage for Radical Change
Es sind gerade viele Übergänge gleichzeitig.
Energie und Lieferketten, Demografie und Fachkräfte, Digitalisierung und jetzt auch noch Künstliche Intelligenz, dazu eine ganze Generation von Inhaberinnen und Inhabern, die in den nächsten Jahren übergibt. In fast jeder Organisation, mit der wir zu tun haben, liegt mehr als eine dieser Fragen auf dem Tisch. Meistens liegen sie übereinander, und selten lässt sich eine davon in Ruhe zu Ende bringen, bevor die nächste drängt.
Deshalb stehen zwei Wörter im Titel, die im Alltag oft dasselbe meinen sollen und Verschiedenes beschreiben. Transformation meint die Tiefe: Es ändert sich nicht ein Detail, sondern die Gestalt. Transition meint den Übergang selbst, den Weg von einem Zustand in den nächsten mit allem, was dazwischen liegt. Einem Abschied am Anfang, einer Zeit, in der das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht, und irgendwann einem Ankommen.
Selten im selben Takt
Organisationen durchlaufen solche Übergänge, und die Menschen darin durchlaufen sie auch. Nur eben nicht synchron. Die neue Struktur steht oft, lange bevor die Beteiligten in ihr angekommen sind. Manchmal ist es umgekehrt, und Einzelne sind innerlich längst weiter als ihr Haus. Diese Ungleichzeitigkeit auszuhalten und zu gestalten, ist aus unserer Sicht die eigentliche Arbeit, und sie kommt in den Projektplänen kaum vor. Dazu kommt die Frage nach dem Mut. Über dies wird in Projektberichten selten geschrieben, und er entscheidet trotzdem mit, ob und wann etwas in Bewegung kommt.
Die Große Transformation hat viele kleine Schauplätze
Wenn von der Großen Transformation die Rede ist, denkt man an Konzerne und an Klimagipfel. Wir denken auch an den Handwerksbetrieb mit vierzig Leuten, in dem Nachfolge und Geschäftsmodell gleichzeitig zu regeln sind, weil beides nicht mehr warten kann. An zwei Geschwister in der vierten Generation, einig darin, dass es so nicht weitergeht, uneinig über alles Weitere. An den sozialen Träger, der fusionieren muss und dabei seine Kultur nicht verlieren will.
Diese Übergänge stehen in keiner Zeitung. Für die Menschen, die sie verantworten, und für die Orte, an denen diese Betriebe und Einrichtungen stehen, sind sie groß genug.
Deshalb möchten wir diesmal ausdrücklich Leuchttürme aus der Wirtschaft und aus dem Gemeinwohl auf dieselbe Bühne holen. Ein mittelständischer Zulieferer und eine Stiftung vor der Neuausrichtung haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Im Übergang stellen sich ihnen dieselben Fragen.
Zwei Tage Werkstatt
Außerhalb steht in diesen Jahren kaum jemand. Übergänge betreffen auch die Organisationen, die andere dabei begleiten, uns wie viele von Euch.
Viele kennen das Format. Wir bringen Netzwerker:innen zusammen und auf die Bühne, die aus ihrer Praxis erzählen, und arbeiten in Werkstätten gemeinsam weiter. Manche Übergänge sind abgeschlossen und lassen sich in Ruhe anschauen, andere laufen noch und bringen offene Fragen mit. Beides ist uns willkommen. Wichtig ist, dass an einem Beispiel wirklich gearbeitet werden kann und nicht nur darüber berichtet wird. Dazu Dialoge, Kulturbildung und genug Zeit für die Gespräche, wegen derer viele eigentlich kommen.
Im „+1"-Format könnt Ihr jemanden mitbringen, der gerade selbst in so einem Übergang steckt. Gerade wenn er noch nie bei uns war, hätten wir ihn gerne dabei.
Künstliche Intelligenz spielt dabei eine Rolle, so wie zurzeit fast überall. Sie war unser Thema 2025 und ist in vielen Projekten der Auslöser für etwas Größeres gewesen. Beiträge mit KI-Bezug sind willkommen, und ebenso solche, in denen sie gar nicht vorkommt.
Anmeldung
Die Runde bleibt klein, das Format lebt davon. Wenn Ihr kommen wollt, meldet Euch früh bei Katja Baumeister. Und wenn Ihr selbst so einen Übergang verantwortet habt oder gerade mittendrin seid, erzählt es uns. Schreibt hierzu direkt an Laura Sobez.
Herzlichst,

Thorsten Veith & Susanne Ebert sowie das gesamte Team des isb und der Schmid Stiftung
Für alle Fragen rund um die Anmeldung:
Du hast ein Praxisbeispiel, das Du gerne vorstellen möchtest? Melde Dich gerne!
Schöne Impressionen vom isb PionierLabor 2025, eingefangen auf Video von Almuth Pühra.
Um das Video abspielen zu können, benötigt YouTube Ihr Einverständnis Cookies setzen zu dürfen.
Hier können Sie Ihre Einstellungen ändern
Das PionierLabor - Über das Format
Wir möchten mit Euch aktuelle inhaltliche Entwicklungen am isb teilen und als „Pioniere" gemeinsam mit Euch daran arbeiten, die Zukunft unseres Arbeitsfeldes zu gestalten. Als Forum von und für Praktiker liefert das isb PionierLabor keine Hochglanzpräsentationen, sondern Netzwerker arbeiten an aktuellen Themen aus der Praxis in verschiedenen Formaten, angelehnt an die isb Didaktik. Es geht um Erfolge und Herausforderungen, an denen wir gemeinsam lernen und entwickeln möchten. Und auch dieses Mal freuen wir uns, wenn Ihr Kollegen, Partner, Auftraggeber, Freunde oder wen auch immer es interessieren könnte als Eure(n) „+1" zum vergünstigten Preis mitbringt!
Mit großem Erfolg startete 2017 die isb Initiative „PionierLabor – Netzwerker +1" und ist seitdem zu einer festen Größe in unserer Community geworden. Nach einer Pause in diesem Jahr freuen wir uns besonders, Euch für 2025 wieder einladen zu können! Wir möchten gemeinsam mit Euch Neues entwickeln und an aktuellen Themen aus Eurer Praxis arbeiten. Wieder werden Eure Beispiele, Projekte und Anliegen im Mittelpunkt stehen.
Ich freue mich sehr auf Euer Kommen und auf zwei Tage voll gelebtem isb Spirit!Thorsten Veith, Leiter isb GmbH
Das alles in zwei intensiven Tagen, an denen die isb Kultur mit Euch (und Euren "+1") lebendig wird.
...Du willst mehr über die Initiative des isb PionierLabors erfahren? Dann einfach weiterlesen...