In unserer Entwicklungswerkstatt entstehen neue Konzepte und Modelle, die über Jahrzehnte hinweg schlüssig und wirksam sind.
» mehr erfahren
Lernen als Prozess geht auch nach der Ausbildung weiter. Deshalb agieren wir als Netzwerkorganisation.
» mehr erfahren
Zentrale Säule des isb ist das Angebot von Weiterbildungen als Akademie und Professionalisierungsinstitut.
» mehr erfahren
am 1. Juli 2026, 17 - 19.30 Uhr via Zoom
Diese Pilotveranstaltung ist ein gemeinsamer Startpunkt: Wir öffnen den Raum zum Thema Nachfolge.
Das Forum richtet sich an alle, die mit Nachfolgeprozessen befasst sind: Berater:innen, Jurist:innen, Steuerberater:innen, Mediator:innen ebenso wie Unternehmer:innen, Nachfolger:innen und anderweitig Betroffene.
Wir wollen Menschen, Perspektiven und Fragestellungen zusammenbringen und dazu miteinander in den Austausch gehen.
Wie am isb üblich erwarten Dich kurze Impulse aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Use Cases aus der Praxis und gemeinsamer Austausch – mit dem Ziel, konkrete Themen zu vertiefen, Spannungen sichtbar zu machen und erste Ansätze weiterzudenken.
Die Veranstaltung versteht sich bewusst als Experiment: Wir lernen gemeinsam, was dieses Format tragen kann und wie ein lebendiger Austausch zum Thema Nachfolge gelingen kann.
Zum Auftakt erwarten Dich Use Cases und zwei Impulse aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Nachfolge.
Thorsten Veith: Systemische Integrationskompetenz als Schlüsselfaktor
Integrationskompetenz ist ein Zukunftsfaktor in vielen organisationalen Bereichen, wie der Einführung Künstlicher Intelligenz, der Organisationsberatung und -gestaltung in umfassendem Sinne. Auch beim Thema Nachfolge in Unternehmen.
Viele Nachfolger:innen stehen heute vor einer paradoxen Situation: Sie übernehmen ein Unternehmen – und gleichzeitig eine Vielzahl an Perspektiven, Konzepten und Erwartungen. Was hier fehlt, ist nicht Expertise, sondern Integration.
Thorsten zeigt in seinem Impuls, warum „systemische Integrationskompetenz“ zum entscheidenden Zukunftsfaktor wird: Nicht einzelne Fäden besser zu ziehen, sondern ihr Zusammenspiel gestaltbar zu machen.
Der Beitrag setzt ein klares Zeichen: Weg von fragmentierter Beratung, hin zu wirksamer Regie im Ganzen.
Dr. Bernd Schmid: Lebenszyklusorientierung und persönliche Übergänge
Der Gedanke der Lebenszyklusorientierung zielt darauf ab, Einseitigkeiten in der Lebens-, Berufs- und Unternehmenssteuerung zu überwinden. Dies betrifft sowohl das private und familiäre Leben als auch berufliche Laufbahnen, Organisationen und gesellschaftliche Entwicklungen.
Statt Entwicklungen ausschließlich unter Gesichtspunkten von Wachstum, Expansion oder Optimierung zu betrachten, wird hier der Blick auf typische Entwicklungsphasen und Übergänge im Lebensverlauf von Menschen, Familien und Organisationen gerichtet.
Hier gibt es ein erstes Paper zur Lebenszyklusorientierung zum kostenlosen Download.
Ergänzt werden die Impulse durch erste Use Cases aus der Praxis, die konkrete Einblicke in reale Nachfolgesituationen geben und als Ausgangspunkt für den gemeinsamen Austausch dienen:
Jonathan Quiring: Warum es bei der Unternehmensnachfolge kein zu früh gibt, aber immer ein zu spät.
Jonathan Quiring ist selbst als Nachfolger in das Unternehmen seines Vaters eingestiegen und hat eine sehr hohe Leidenschaft für das Thema Unternehmensnachfolge bei mittelständischen Unternehmen.
Mit seinem Team setzt er sich dafür ein, Unternehmen Übergabefähig zu machen und den passenden Nachfolger zu finden. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorstand beim WINK e.V. dafür, dass in Deutschland eine positive Nachfolgekultur entsteht.
Dr. Simon Berkler: Warum, wie, mit welchem Effekt? Unser Weg ins Verantwortungseigentum
Wer die Wirtschaft lebensdienlicher gestalten möchte, kommt am Umgang mit Eigentum nicht vorbei. Verantwortungseigentum ermöglicht einen differenzierten Umgang mit formaler Macht im Unternehmen und eröffnet einen neuen Weg, Nachfolge zu organisieren: die Fähigkeiten- und Werteverwandtschaft.
Dr. Simon Berkler ist Gründer und Geschäftsführer von TheDive, Systemischer Organisationsentwickler, Autor und Speaker.
Susanne Dahncke: Zu Ihrer Familie gehört ein Unternehmen?
Nachfolge im Familienunternehmen ist ein Prozess, der gar nicht früh genug begonnen werden kann. In diesem Praxisbeispiel zeigt Susanne auf, wie sich menschliche, familiäre, unternehmerische und auch rechtliche Aspekte verzahnen. Sie begleitet diese Unternehmerfamilie seit der jüngste Sohn 15 Jahre ist, ab 2027 wird die Nachfolge durch eine der Töchter (von insgesamt vier Kindern) umgesetzt. Sie schildert Herausforderungen, Wendepunkte und Berg- und Talfahrten der vergangenen 10 Jahre.
Susanne Dahncke ist Family Business Coach, Systemische Beraterin, Diplomkauffrau und Unternehmertochter.
Hier geht's zum Anmeldeformular
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Für Fragen rund um das isb-Forum Nachfolge
Lust, auch Deinen Use Case bei einem der isb-Foren zum Thema Nachfolge vorzustellen?
Wir freuen uns wie immer über Use Cases und Erfahrungseinblicke und über alle, die mit Interesse zuhören, berichten, fragen und mitdenken.
Du bist auch gerade in eine Nachfolge-Thematik involviert und möchtest Deine Erfahrungen bei einem isb-Forum Nachfolge teilen und diskutieren?
Dann schreibe einfach an Amadeus Pachmann.
Wir freuen uns auf regen und anregenden Dialog.
Herzlich,

Thorsten Veith