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Symposium isb Nord 2020 - ReFokus: Strategie - Zwischen Königsdisziplin und Graswurzelbewegung

Verschoben auf 11. September 2021!

 
 
Augrund der Corona Pandemie wird das diesjährige Symposium isb Nord verlegt auf den 11. September 2021
 

Verschoben ist nicht aufgehoben:
das Symposium isb Nord bleibt präsent mit einem kleinen Videogruß

Am 12. September 2020 schickten Carolin Vogt, Andrea Mikoleit, Thorsten Veith und die Referenten des Symposium isb Nord 2020 einen herzlichen und sehr herzigen Videogruß - Zum In-Kontakt-Bleiben, Mutmachen und mit der frohen Botschaft, dass das Thema ReFokus: Strategie auch und gerade 2021 beim nächsten Symposium Thema sein wird.

In diesen unruhigen und außergewöhnlichen Zeiten brauchen wir mehr denn je neue Ideen und Denkansätze rund um das Thema Strategie:

https://www.youtube.com/watch?v=D8TZzVAm7FQ

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Strategiearbeit ist eine der schillerndsten Terrains für Berater und Unternehmensinterne. Wer macht Strategie? Wer darf? Mit wem in welchen Zirkeln? Wie kommt Strategie dann im Unternehmen an? Und warum setzen wir beim Versuch, vieles zu berücksichtigen, häufig nicht viel um?


  • Geht es heute vielleicht mehr um ein Re-Fokussieren: um die Art, wie wir Strategiearbeit denken und über die eigene Organisation nachdenken?
  • Wie werden wir uns der veränderten Einflussfaktoren bewusst?
  • Wie lassen sich sinn- und leistungsorientierte Vorgehensweisen mit intelligenten Dialogformaten zu umsetzbaren Strategieprozessen entwickeln?
  • Wo ist das gangbare „Dazwischen"?
  • Wie verändert sich Strategie in Krisenzeiten?
  • Welche Strategien entwickeln Individuen, um sich Bedingungen einer Krise anzupassen?
  • Wovon leiten sich unsere Bildungsstrategien in Unternehmen ab?
  • Was unterstützt Kulturveränderungen?
  • Und wer darf?


Re-Fokus Strategie - Re-Gnose
Matthias Horx fordert uns in seiner Kolumne „48 - Die Welt nach Corona" auf, uns mit der Technik „Re-Gnose" den Herbst 2020 vorzustellen und worüber wir uns rückblickend wundern werden...?

Horx schreibt von „neuen Möglichkeitsräumen" und wie unsere „human-soziale Intelligenz" uns aus der Krise geführt haben wird.

Gerade jetzt brauchen wir diese human-soziale Intelligenz, um Strategien zu entwickeln, die uns einigermaßen unbeschadet und vor allem miteinander durch diese Krise führen; Strategien, die vielleicht nicht nur akut und kurzfristig, sondern auch „danach" und vielleicht mittel- bis langfristig greifen können.

Das Thema Strategie beschäftigt uns in vielen Kontexten – und auch auf dem kommenden Symposium isb Nord mit der Überschrift „Re-Fokus: Strategie". Wir am isb denken Strategiearbeit systemisch, z.B. auch in Form der Retropolation, die der Re-Gnose von Matthias Horx, ähnelt. Davon werden wir auf dem Symposium berichten. Gleichzeitig bekommt diese Überschrift in den aktuell sehr bewegten Zeiten eine neue Dynamik und neue Denkmöglichkeiten: Welche Strategien entwickelt, überdenkt Ihr gerade? Teilt mit uns Eure Entwicklungen, Gedanken, Initiativen und Erfahrungen. Wir werden beim Symposium Raum geben für eine Rückschau auf diese hoffentlich bereits überstandene Krisenzeit und eine Vorausschau auf das, was kommen kann und soll.

Schreibt uns: isb.nord@isb-w.eu. Wir freuen uns auf Post!

Mit dabei beim Symposium sind:

 

Keynote Volker Köhninger: Systemische Strategiearbeit – neu denken und sinnvoll umsetzen.

In seiner Keynote wird Volker Köhninger zunächst die aktuelle Praxis von Strategischem Management ausleuchten. Was erleben wir täglich in den Unternehmen? Was gelingt gut und was kann in diesem Bereich einfach besser werden?
Im zweiten Teil wird er das Potenzial und Szenarien einer breiter gedachten und nachhaltig wirksamen Strategie-Arbeit vorstellen. Es ist eine Einladung, unsere Expertise und Erfahrung in systemischer Organisations- und Kulturentwicklung zu erweitern und Strategiearbeit als Basis für Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zu verstehen und umzusetzen.

Dr. Stefan Hanekopf: strategische Entwicklungen in der Versicherungsbranche

Wir freuen uns, dass wir Dr. Stefan Hanekopf für das Symposium isb Nord gewinnen konnten. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler, der ab März 2020 als Vorstandvorsitzender die Geschicke der Concordia Versicherungsgesellschaft leiten wird, spricht auf dem Symposium über aktuelle strategische Entwicklungen der Branche und auch darüber, warum die Versicherungswirtschaft erst jetzt die digitale Transformation einleitet.


Workshops:

Constanze Vogt/Markus Kristen: Wege in die Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit als das zentrale Thema unserer Zeit erfordert neues Denken. Die alten Wachstumsstrategien greifen nicht mehr. Was also dann?
Ziel ist, dass die Teilnehmer*innen selbst-bewusst, hoffnungsvoll und effizient Nachhaltigkeitsstrategien denken, streuen und beraten können.
 

Anna Buron: Teams for Strategy - die Rolle von Teams in der Strategiearbeit.

Immer wieder beobachten wir, wie Strategie in nachgelagerten Change-Prozessen scheitert. Die Stategiemacher nennen das dann fehlende Umsetzungskompetenz. Operativ Verantwortliche beklagen, dass sie mal wieder nicht oder nicht hinreichend in die Strategieentwicklung eingebunden wurden. Und in der Zwischenzeit hat sich unsere VUCA-Welt schon wieder so verändert, dass die aufwändig entwickelte Strategie gar nicht mehr passt. Es braucht etwas anderes. Ein Strategie-Verständnis jenseits des One-Off-Events und stattdessen verankert in den bestehenden Auf- und Ablauforganisationen des Unternehmens. Keine Königsdisziplin, sondern daily business. Mit diesem Leitgedanken lädt der Workshop dazu ein, Strategie als Kompetenzfeld für lernende Organisationen zu betrachten. Hypothese: ein regelhaftes Einbinden der kleinsten Organisationseinheit „Team" ist das tragende Element für flexible und nachhaltige Unternehmensstrategie. Fragen, die wir im Workshop beleuchten und erfahrbar machen wollen: Welchen Anteil von Strategiearbeit kann, darf, soll in den Verantwortungsbereich operativer Einheiten verteilt werden? Welche Kompetenzen braucht es dafür auf der Teamebene? Und welche Rolle hat dann Führung?
 
 
Marie Weitbrecht: Körper und Mindset als Strategie-Partner
 
Die beste Strategie nützt nichts, wenn sie nicht verkörpert oder nicht an sie geglaubt wird. Und: Der Körper gewinnt immer. Vielleicht hast Du Dich auch schon mal entgegen Deines Bauchgefühls verhalten und erst hinterher gemerkt, dass es sich gelohnt hätte, darauf zu hören?
Marie Weitbrecht gibt einfache Tools in die Hand, mit denen Du den Körper mit ins Boot holst und Dir ein positives Mindset – jenseits von "New-Age-Positiv-Denken" – schaffen kannst, um auch in herausfordernden Situationen präsent zu bleiben, Schritte selbstbewusst zu gehen und beim Gehen des Weges vielleicht sogar viel bessere Lösungen entstehen zu lassen als sie eine Strategie im Vorfeld planen kann.
 
 
 
Oliver König: Strategie für Bildungsorganisationen & interne PE/OE
 
Bildungsorganisationen und interne Bildungsabteilungen sind strukturell anders gebaut, als klassische Organisationen/Abteilungen. Dafür braucht es ein eigenes Strategie-Verständnis.
Anhand eines Beispiels (Strategische Begleitung eines Führungskräfte-Akademie Startups im Baubereich) und eines strategischen Modells lädt Oliver König zum Dialog ein.
 
Wolfram von Bremen: Strategie als Rollenauftrag - Arbeiten mit der Filmmetapher
 
Metaphern und ihre Wirklung im Organisationsgeflecht, mit Bezügen, Rollen, Aufgaben und Verantwortungen. Es geht um die Abstraktion der Beziehungen untereinander und die Klärung der wichtigsten Bezüge und Abhängigkeiten:

Wer steuert wen?
Wer ist wofür verantwortlich?
Welche primären Bezüge zeigen sich?

Das alles leiten wir mit einer Spiegelung an der Filmmetapher ab. Regie, Produktion, Darstellung: mit etwas Phantasie lassen sich aus den klassischen Rollen einer Filmproduktion wichtige Hinweise für die Positionierung innerhalb einer Organisation ableiten. Daraus entstehen Ideen für strategischen Grundlagenarbeit:

Wo gilt es anzusetzen?
Welche Bereiche möchte ich strategisch aufstellen oder verändern?
 
Zu all diesen Fragen sollen Teilnehmende dieses Workshops eigene Ideen generieren.
 
Cordula Otto: Meine Strategie: Achtsamkeit und Kreativität
 
Ein Workshop mit Selbsterfahrung: Wie gehen wir damit um, wenn wir unsere Strategien nicht anwenden können? Kurzfristig ändern müssen? Was machen wir, wenn unsere Strategien scheitern? Schneller, weiter, höher? Oder break - durchatmen, besinnen, Kraft tanken? Der Workshop lädt ein, sich selbst in diesen Situationen zu reflektieren. Gemeinsam erfahren wir Möglichkeiten zu mehr Achtsamkeit, Bewusst-Sein und Kreativität.
 
 
 

 
Ihr Lieben, das Symposium lebt von Euch, Eurer Expertise, Euren Ideen, Eurer Persönlichkeit, Eurem Mitgestalten!

Wir wollen in den Austausch mit Euch: Welchen Blick habt Ihr auf Strategie: ist sie tatsächlich eine Königsdisziplin ist? Oder erfordert eher jedes Handeln im Tagesgeschäft strategisches Denken und strategische Entscheidungen?
 
Bringt gerne Eure Haltungen, Arbeitsweisen, durchgeführten Projekte, Fragestellungen, Gedanken, Impulse, Best Practices etc. mit ein - zum Teilen und Diskutieren.

Wir freuen uns auf inspirierenden Austausch und
konstruktive Vernetzung im Norden!

Herzlichst,
Carolin Vogt, Andrea Mikoleit, Thorsten Veith