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PionierLabor 2017 - Netzwerker +1

Rauenberg, 14./15. Juli 2017. Professionalisieren, Vernetzen, Entwickeln  - das sind die drei Säulen des isb. Beim PionierLabor wurde diese Kultur lebendig. Mit einem Praktiker-Forum von und für Praktiker.

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...Ihr wollt mehr über die isb Initiative "PionierLabor" allgemein erfahren? Dann einfach weiterlesen...

https://www.youtube.com/watch?v=A4xr3spHWbM

Im wunderbaren Winzerhof Rauenberg erwarteten unsere Teilnehmer Projektbeispiele, Dialogformate und isb Kultur, sowie feines Essen mit einem Drei-Gänge-Menü am Freitag Abend. Zwei Tage lang arbeiteten wir gemeinsam an Projekten, Themen, Fragen. Spannend war's!

 „Netzwerker +1“

Besonderes Element des PionierLabors 2017 war die Idee des „+1“. Für Netzwerker konzipiert wollten wir den Dialog bereichern und alle Netzwerker dazu einladen, „+1“ zum PionierLabor zu kommen, denn Entwicklung und Lernen entstehen durch Perspektiven. Diese Möglichkeit wurde genutzt und eine Menge Menschen mitgebracht: Geschäftspartner, Kunden, Partner, Freunde und sogar Chefs.

Rückblick

Pioniere nicht unter sich. Das erste Pionierlabor Netzwerker +1 ist dieses Wochenende erfolgreich auf den Weg gebracht.

50 Menschen aus allen Himmelsrichtungen kamen am Freitag um 10 Uhr  im Winzerhof in Rauenberg zusammen um sich auszutauschen, Projekte vorzustellen und neue Inspiration zu tanken. 35 Netzwerker und 15 +1er (oder eben auch 1+) hatten ein volles Programm.

Begrüßt wurden sie von Thorsten Veith.
Nach einem kleinen Kultureinstieg in Dreiergruppen und an der offenen Theke startete es in das erste Projekt:

Susanne Kucklei und Anne Richter (Aareon) berichten von einem Kulturwandel von Datenbetrieb zu Dialogkultur. "Wir können nur Zahlen, keine Veränderung“. (Von harten Zahlen zu soften Veränderungen). Danach ging es in typischer isb Didaktik direkt los mit der Arbeit in kleinen Gruppen, gearbeitet wurde an der Herausforderung von lernenden Systemen und Kulturwandel im Change. Wie sich Kulturinvest lohnt war danach direkt im Raum spürbar und mit dieser geistigen Nahrung für den Austausch ging es in die Mittagspause.

Der Nachmittag startet mit einem gemischten Doppelten:

Herausforderungen von isb Konzepten bei großem Wachstum und Leistungsorientierung. Christoph Pulg präsentierte EOS als 3D Drucker Hersteller im rasanten Wachstum: die innovativen „Druck“-Produkte gingen durch die Sitzreihen während Christoph beschreibt wie er über den EOS Campus die internen Beteiligten von Onboarding bis Wissensaustausch an einen Tisch bekommt. Am Ende stehen einige Fragen im Raum: Wie kommt der Mensch mit seinem Wesen in den Vordergrund? Wie gestalten wir den Praxistransfer? Und was muss passieren, damit das Lernen im Alltag Anker wirft?

Bevor wir uns an die Themen setzen gibt Sandra Kramer-Kowalzik (KORU Consulting) Einblick in ein laufendes Projekt: gut gestartet mit herausforderndem Kontext: Agile Methoden, Digtialisierung und hierarchisches Denken. Nach ersten Erfolgen kommt der Prozess auf einmal ins Stocken: und genau da sind wir gerade. Mittendrin in einem Prozess bei dem gerade eine neue Schleife ansteht. Was braucht es damit sich die Selbstorganisation ändern kann? Wie kann Lernen gut etabliert werden ohne Einfluss von außen? Wie kann Führung zum Delegieren befähigt werden? Wie schafft man den „agile Mindset“?

 

 

Im Open Space arbeiten die Pioniere an den Fragen, tauschen sich aus, erarbeiten Ideen: Es entsteht ein Marktplatz und Austausch zu und mit den anderen.

Der Tag schließt mit einem Vortrag von Bernd Schmid zum Thema "System-Lernen". Die Wieslocher Kompetenzformel und ihre Weiterentwicklungen für Systeme stehen im Vordergrund. Ein Scheinwerfer wirft sich auf Führung, Lernkultur, das Zusammenspiel der einzelnen und wie man so das Runde ins Eckige bugsiert. Nach einer guten Stunde geht das Licht wieder an und der Tag klingt rund mit einem feinen 3-Gänge-Menü und Gesprächen aus.


Am Samstag geht es direkt weiter: Systemisches Change Management im Großprojekt einer Bank

Julia Kessler stellt mit ihren zwei Kolleginnen Janina Effelsberg und Sabine Bergmann ein Changeprojekt in der KfW vor. Nach wenigen Minuten sehen wir direkt das Re-Enactment der Auftragsklärung vor 3 Jahren als Interview inszeniert - ein spannendes Format! Bei den Teilnehmern entstehen sofort Bilder im Kopf und die erste Diagnose nach der Feldbegehung lässt schon viel Raum für eigene Ideen. Und genau dort setzt das Workshop-Design an: Das gesamte Pionierlabor arbeitet in kleinen Gruppen zu jeweils einem Thema an Formaten, Maßnahmen, Fragen und Umsetzungen für das Projekt. Nach einer halben Stunde werden die Maßnmahmen gepitched: Einige wurden tatsächlich so oder ähnlich durchgeführt, einige neue Perspektiven kamen hinzu. Auf jeden Fall hatte und hat das mehrjährige Projekt zahlreiche spannende Formate und Intventionen auf Lager, die im Abgleich Gemeinsamkeiten und schöne Kontraste liefern.

Jedem ist klar: Wir sind nicht nur Zuschauer, sondern mit dabei.
Die letzte Stunde im Programm stehen alle auf Referenten auf der Bühne: es wird Bilanz gezogen, bedankt für die Fülle an Begegnung, Ideen für das Weiterbauen am und im Pionierlabor spinnen sich ganz von allein. Und auch die +1 der 1+ oder wie man es auch Rahmen will, melden sich zu Wort: mit einem, Staunen über die Kultur, das selbstverständliche „Teil des Ganzen-Sein“ und die Lust auf mehr.
„Innen und außen verzahnen um so ein vollständigeres Bild zu erhalten“

Für uns heißt das nun: Nach dem PionierLabor ist vor dem PionierLabor! Weiter geht es im Januar 2018...Ihr dürft gespannt sein!

Bis dahin findet Ihr hier den vollständigen Mitschnitt des Vortrags von Bernd Schmid von diesem Jahr:

Das gesamte Flipchartprotokoll mit allen Präsentationen haben wir hier für Euch hinterlegt!

Das detaillierte Programm mit Informationen zu Menschen und Projekten findet Ihr hier.

 

Fragen oder Euch fehlt hier etwas?
Laura Sobez

Systemlernen; Bernd Schmid 2017

Beim isb PionierLabor am 14./15. Juli 2017 spricht Bernd Schmid über "Integrative Lernkultur von Individuen und Systemen"

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Mehr Informationen zum isb PionierLabor finden Sie im Bereich "Entwickeln".