Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen uns dabei, die Webseite der isb GmbH zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Mehr Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung
entwickeln

In unserer Ent­wick­lungs­werkstatt ent­stehen neue Kon­zepte und Modelle, die über Jahr­zehnte hinweg schlüssig und wirksam sind.
» mehr erfahren

vernetzen

Lernen als Prozess geht auch nach der Aus­bil­dung weiter. Deshalb agieren wir als Netz­werk­orga­nisation.
» mehr erfahren

professionalisieren

Zentrale Säule des isb ist das Angebot von Weiter­bildungen als Akademie und Pro­fessio­na­li­sierungs­institut.
» mehr erfahren

Volker Köhninger

Volker Köhninger
Lehrtrainer
isb GmbH

Kontakt und weitere Profile im Netz

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“
 – Erich Kästner

"Auf einen Espresso mit Volker Köhninger"

Thorsten Veith und Volker Köhninger sprechen bei einem Espresso über Strategieentwicklung und Zukunftsthemen:

Mehr über die Portraitreihe unserer Lehrtrainer erfahren Sie hier.

https://www.youtube.com/watch?v=a0XTBTDlLNo

Wissenswertes über Volker Köhninger

  • Diplom-Pädagoge
  • Lehrtrainer am isb, Wiesloch, seit 1999
  • aktuell im Curriculum "ExecutiveCircle"
  • Unternehmer und Organisationsberater
  • seit 1990 zugange mit den Arbeitsschwerpunkten: Organisations- und Kulturentwicklung, Changemanagement und agiles Arbeiten, Leadership und Führungskultur und HR- Management in internationalen Mittelstandsunternehmen und Konzernen
  • Strategie-Entwicklung und -Umsetzung
  • CEO-Beratung
  • Board- und Executive-Coaching
  • Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung
  • Leadership- und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme
  • Veränderungsprojekte
  • Seit 1995 Aufbau und Entwicklung der Köhninger GmbH, Augsburg, einer systemischen Unternehmensberatung mit heute 30 Partner
  • 1991-1994 Unternehmensberatung BIRMELIN + Partner, Wiesbaden als Berater, Trainer und Coach; später Partner
  • 1988-1990 Referent in einem wissenschaftlichen Projekt an der FU Berlin, mit dem Fokus Karriere und Professionalität
  • 1986-1988 Freiberuflicher Trainer bei verschiedenen Bildungsträgern

„Kulturentwicklung komplex und konkret – aus der Praxis eines globalen Mittelstandsunternehmens“ in: „Systemische Organisationsentwicklung – Change und Organisationskultur gemeinsam gestalten“ von Bernd Schmid (Hrsg.)

„Warum Bernd Schmid mich zum Lehrtrainer berufen hat? Das habe ich ihn gar nie gefragt. Ist vielleicht auch besser so!"

Streiflichter

Volker Köhninger ist ein erfahrener und erfolgreicher Unternehmer. Seit 1993 entwickelt er die Köhninger GmbH in Augsburg, die heute ein internationales Beratungsunternehmen mit 30 Partnern ist. Zahlreiche renommierte Mittelständler und Konzerne zählen zu seinen Kunden, die er in den Bereichen Strategie-Entwicklung und –Umsetzung, CEO-Beratung, Board- und Executive-Coaching und Change-Beratung, Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung, Leadership- und Führungskräfte-Entwicklungsprogrammen sowie Veränderungsprojekten berät und langjährig begleitet.
Seit 1999 ist er außerdem Lehrtrainer am isb in Wiesloch.

 

Wir haben mit Volker über wesentliche Stationen, Themen und Rollen gesprochen.

 

 

Das Gespräch im Überblick:


Berufliche Stationen, Windungen und Wendungen
 

„Aber das konnte nicht alles sein, da musste es noch mehr geben!" 
Was bedeutet es für Dich, Lehrtrainer am isb zu sein Volker? 
Und Welche Herausforderungen bringt aus Deiner Sicht die Zukunft dem isb? 
Lieber Volker, was war Dein größtes Learning in den vergangenen 6 Monaten?  
Und Konstanten im Wandel des Lebens, welche sind das für Dich?  
Und Dein Lieblingsmodell am isb, Volker?  
Und sonst?  
"Typisch Volker!" - Stimmen aus den Reihen des isb 

Berufliche Stationen, Windungen und Wendungen...

Volker Köhninger studierte Pädagogik. Wie es dazu kam? Das kann er gar nicht so genau sagen. Und dennoch: Das Studium schwingt in vielen seiner Themen heute mit: die Beschäftigung mit Menschen und deren Entwicklung, Effizienz und humanes Arbeiten, Leisten und Genießen – das sind Kraftfelder, wofür er brennt, die auch seinen weiteren Weg prägen.
Studienschwerpunkt? Kleinkindpädagogik, aus der ein Konzept für einen möglichen Kindergarten der Zukunft hervorgeht, welcher, wie Volker schmunzelnd sagt, der bayerischen Bürokratie zum Opfer fiel. Ein Forschungsprojekt an der FU Berlin brachte ihn dann intuitiv mit dem Systemischen in Kontakt: Er forschte an der Frage, wie sich bei jungen Paaren der Bezug zu Karriere und beruflicher Entwicklung verändern kann, wenn Kinder mit in die Beziehung kommen.
Es folgten Zusatzausbildungen in Gesprächspsychotherapie, Kunsttherapie, NLP und andere Zusatzqualifikationen.

„Manchmal stehe ich irritiert vor den ganz geraden Lebenswegen und Karriereplanungen. Ich habe einige Schleifen gedreht und bin auf Holzwegen gewandert aber keiner davon war sinnlos für mich und viele dieser Erfahrungen möchte ich nicht missen, würde sie jedem gönnen. Sie waren Teil meiner Entwicklung und haben wie ein Kompass wichtige Justierungen aufgezeigt"

Gefunden hat Volker Köhninger dann aber in der Beratung, was er in der Pädagogik gesucht hat.
In Wiesbaden bei der Unternehmensberatung BIRMELIN + Partner, erhielt er eine Ausbildung zu „einem soliden und guten Trainer", wurde dann sogar direkt Partner. Bereits mit Anfang 30 ging er dann seinen eigenen Weg, machte sich selbstständig. Bis heute führt Volker Köhninger sein Unternehmen mit zunehmendem Erfolg und Renommee weiter.
Klar wird bei all seinen Äußerungen: Die Entwicklung von Menschen und die Beratung liegen ihm am Herzen und als Unternehmer und Geschäftsführer füllt er heute auch viele der Rollen aus, die er berät.

„Aber das konnte nicht alles sein, da musste es noch mehr geben!"

Volker Köhningers Weg kreuzt das isb eher zufällig, auf der Suche nach einer Weiterbildung. Er absolviert zwei Jahre Ausbildung in systemischer Beratung bei Bernd Schmid.

„Ich war wohl nicht immer nur ein einfacher Teilnehmer, habe mich viel gerieben und gefordert, fand nicht alles gut und war aber immer mit Herz dabei!"

Ein Jahr später dann der Anruf von Bernd Schmid: „Ob er selbst Lehrtrainer am isb werden möchte?" – eine Rolle, die Volker Köhninger nun 20 Jahre intensiv mit Leben gefüllt hat. Zu dieser Zeit war er bereits einige Jahre Unternehmer und hatte viel Erfahrung aus dem Feld.

Was bedeutet es für Dich, Lehrtrainer am isb zu sein Volker?

Lehrtrainer am isb zu werden war und ist für Volker wie er sagt nicht nur ein Job, sondern „eine Einladung, Teil des Systems zu werden. Es ist die Rolle eines Lehrers, Mentors, und es ist eine Bühne, auf der man sich inhaltlich und persönlich positioniert." Deshalb war dies für ihn ein wohl überlegter Schritt, der eine Verbundenheit herstellte, die bis heute fortbesteht. Die Rolle des Lehrtrainers stellt für Volker eine Ergänzung zu den anderen professionellen Rollen dar und schlägt vielleicht auch ein Stück weit mit die Brücke zu seinem Studium:

„Ich kann mir kaum einen besseren Ort vorstellen, an dem man Menschen über einen Zeitraum begleiten und sie darin unterstützen kann, sich zu entwickeln. Diese Entwicklung ist professioneller Natur, aber eben immer auch auf die Persönlichkeit bezogen. Das mit unterstützen und begleiten zu dürfen, gibt mir sehr viel [...] Und wenn ich Abschlussberichte lesen darf von Teilnehmern, die davon berichten, welche Wirkung das, was sie für sich am isb gelernt haben auf ihr Umfeld, ihre Organisation, Familie und Leben hatte, dann treibt mir das manchmal Tränen in die Augen. Das sind Schlüsselmomente in der Rolle des Lehrtrainers"

Nach 20 Jahren verabschiedet Volker sich 2017 von der Tätigkeit als Lehrtrainer, jedoch keinesfalls vom isb – im Gegenteil. Er sieht großes Potenzial und die Notwendigkeit eines Generationenwechsels auch in der Lehrtrainerrolle und nach 20 Jahren ein langsames Abflachen der eigenen Lernkurve in seiner Rolle im Curriculum. Aktuell entwickelt das isb mit ihm gemeinsam neue und innovative Formate der Zusammenarbeit, die die Verbindung von System- und Personenqualifizierung, Netzwerk und Feldarbeit weiter ausbauen werden.

Und Welche Herausforderungen bringt aus Deiner Sicht die Zukunft dem isb?

Volker Köhninger beschreibt die Herausforderung der Zukunft in der Brücke zwischen stabiler Konstante und Innovation. In der Fülle an Angeboten, Strohfeuern und Entwicklungen im Feld sieht er die Stärke des isb gerade darin, nicht jeder Mode „hinterherzulaufen", den Blick auf das Wesentliche gerichtet zu halten und die Konstanz als eigene Stärke selbstbewusst herauszustellen.

„Kern der Arbeit am isb sind die Menschen. Dieses „People Business" als Konstante wird wohl auch in 15 Jahren noch sinnhaft und wesentlich sein."

Daneben treten neue Herausforderungen aus den Organisationen und dem Feld auf:

Eine Zukunftsvision des isb könnte sein, noch mehr die Verzahnung von Feld und dem Knowledge-Angebot in Wiesloch zu schaffen, Antworten auf Fragen zu geben, die vielleicht noch gar nicht gestellt sind und konkrete Antworten auf gegenwärtige Herausforderungen zu geben. [...] Es geht nicht darum, auf jeden Zug aufzuspringen, der aktuell fährt, denn viele Themen des isb haben unabhängig von Trends ihre Relevanz und Gültigkeit. Daneben gibt es Wandel und neue Herausforderungen, für die das isb selbstbewusst konkrete Antworten anbieten kann. Hier sehe ich auch meine Rolle am isb"

Ein großes Beispiel und Herzensthema für Volker ist dabei etwa die Strategiearbeit in Organisationen. Die systemische Beratung hat hier viel anzubieten und kann mit Selbstbewusstsein daran arbeiten, auch in diesem Bereich Position zu beziehen. Eine Notwendigkeit der Trennung von Strategieberatung und Change-Arbeit macht für Volker hier keinen Sinn. Thorsten Veith arbeitet in diesem Kontext mit ihm und anderen Lehrtrainern an einem Konzept und Verständnis von "Systemischer Strategiearbeit" sowie an neuen Formaten für Executives und Top-Verantwortliche, dem ExecutiveCircle!

 

 

Aktuelle Veranstaltung:

Der ExecutiveCircle

...ein spezielles Format für Unternehmer, Geschäftsführer, Executives und Top-Verantwortliche. Mehr erfahren

Lieber Volker, was war Dein größtes Learning in den vergangenen 6 Monaten?

„Kernthema meiner Entwicklungen ist die Strategiearbeit. Diese führen wir natürlich auch im eigenen Unternehmen durch. Bei der Analyse und dem Feedback auf dem Stuhl des Unternehmers zu sitzen und am eigenen Leib zu spüren, dass Strategiearbeit und Analyse niemals neutral sind, sondern immer eine ganz persönliche Feedback-Komponente enthalten. Ich saß dort, habe meinen Mitarbeitern zugehört und gespürt, was das mit mir macht emotional – trotz aller Erfahrung im Perspektivwechsel also hier nochmals die Erkenntnis, dass man vielleicht manchmal auf dem Stuhl sitzen muss, um sich vorstellen zu können, wie es sich anfühlt. Das war ein großes Learning!"

Und Konstanten im Wandel des Lebens, welche sind das für Dich?

Work-Life-Balance ist für Volker wie er selbst sagt seit Jahren kein Thema mehr, die Welten dürfen und sollen verschwimmen. Er liebt es, nachts um 12 an Konzepten zu arbeiten, nicht, weil er sonst nichts zu tun hätte, sondern weil er sich „dann einfach nichts Besseres vorstellen kann als genau das"
Was es gibt und was wesentlich ist, ist die Beziehung zu für ihn wichtigen Menschen, die als Kompass fungieren, wenn das Pendel weit ausschlägt.

„Natürlich ist ein Kompass meine Frau. Und es gibt immer noch die Peer Group aus meiner systemischen Ausbildung am isb vor über 20 Jahren. Wir treffen uns seitdem dreimal im Jahr, diese Termine sind heilig und wir nutzen sie, uns gegenseitig in der Entwicklung zu stärken, uns auch zu fordern. Und wir sind Freunde geworden."

Und Dein Lieblingsmodell am isb, Volker?

„Die Theatermetapher vielleicht. Warum? Sie ist für mich eher eine Sicht- und Betrachtungsweise, denn nur ein Modell. Das Denken in Inszenierungen von Situationen und Personen hilft mir, Distanz herzustellen und auch den Humor zu behalten, wenn es einmal schwierig wird....

Und das Bergsteigermodell für die Beratung, weil es eben keine äußere Checkliste im Sinne eines Leitfadens ist, sondern eine Positionsbetrachtung des eigenen Standorts im Prozess, bei der man bei sich und der eigenen Ausrichtung bleibt als Berater, ohne sich zu verlieren."

Und sonst?

Eines der wichtigsten Bücher für Volker sind die Werke von C. G. Jung. Sie liegen seit 40 Jahren in wechselnder Ausfertigung auf seinem Nachttisch und ihn begeistern noch heute die Gedankengänge, die differenzierte und durchdachte Ausarbeitung, die Haltung – auch wenn vielleicht manches in der heutigen Zeit so nicht mehr zu greifen vermag.

Und: Wenn er in Wiesloch ist, isst er am Liebsten die Himbeercreme unserer Köchin Marija. 

„Wenn es die gibt frage ich mich immer, warum andere auch noch denken, sie könnten etwas von der Schüssel abhaben!"

 

Danke Volker, für das bereichernde Gespräch!

 

"Typisch Volker!"

Stimmen aus den Reihen des isb

 

Sportlicher Stil
herzliche Ausstrahlung
Charmant und groß
eloquent und sehr erfahren
bodenständig
„Volker muss man einfach mögen!"
Nahbar
witzig
lösungsorientiert
„der Kasper mit der Theatermetapher"
Unternehmer mit Humor und Hirn
warmherzig und bescheiden
wertschätzend und unkompliziert in der Zusammenarbeit
pragmatisch
kompetent
fordernd und fördernd