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Nachhaltigkeit am isb - der „grüne Schwan"

14. November 2019 – von Jutta Werbelow und Judith Schmid

Ressourcenverbrauch, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, diese brennenden Themen sind längst in unserem Lebensalltag angekommen. Im Großen wie im Kleinen. Welche Energien nutze ich? Wo kaufe ich was ein? Wie bewege ich mich von A nach B? Welche Fußspur hinterlasse ich, sei es mir bewusst oder nicht?

Auch uns am isb ist es ein Anliegen, uns in Richtung Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln. Judith Schmid beschäftigt sich jetzt für das isb und die Schmid Stiftung mit Fragen rund um Nachhaltigkeit und kümmert sich darum, was davon sinnvoll und alltagstauglich gelebt werden kann:

„Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit diesem Thema. Ich bin schon länger in einem Verein engagiert, der sich für nachhaltigen Waldumbau einsetzt und habe dort Bäume gepflanzt, Moore renaturiert und dabei viel über Ökosysteme ganz konkret erfahren können. Auch im Studium in Freiburg haben wir über interessante umweltpsychologische Konzepte wie beispielsweise das Suffizienzprinzip gesprochen, das besagt, dass man mehr Lebensqualität erhalten kann, wenn man sich am Mindestmaß anstelle des Höchstmaßes orientiert. Jetzt, wo die Fragen nach Nachhaltigkeit und meine eigene Betroffenheit noch drängender werden, will ich am isb und in der Schmid Stiftung schauen, wie auch hier ein sinnvoller Beitrag geleistet werden kann. Da mit dem geplanten Neubau und Umzug sowieso vieles neu abgewogen, geplant und organisiert werden muss, ist dafür jetzt ein guter Zeitpunkt.

Effiziente Raumnutzung, Ökostrom für unsere Gebäude, Fairtrade-Kaffee, Papier aus zertifizierter Forstwirtschaft, eine verantwortungsvolle Verwertung von Lebensmitteln - vieles am isb läuft schon seit längerer Zeit ziemlich verantwortungsvoll. Dennoch, wir haben hier noch viel „Luft nach oben" und ich habe einige Bereiche ausfindig machen können, in denen wir uns noch verbessern sollten. Zum Beispiel Mobilität, Verpflegung in den Gruppen, IT und manch anderes.

Um etwas mehr zu erfahren, wie sich unsere Teilnehmer zu dem Thema Nachhaltigkeit stellen, habe ich ein paar Gruppen befragt: Viele Teilnehmer sind den Themen gegenüber offen und befürworten bspw. eine saisonale, regionale und vegetarische Verpflegung während der Bausteine. Damit werden wir jetzt experimentieren. Was sich bewährt, wird zum Alltag. Wenn sich etwas nicht bewährt, müssen wir weiter nach Lösungen suchen.

Denn fertige Lösungen haben wir nicht. Aber es gibt viele Stellschrauben, und der Wunsch, sich zu verbessern, ist da. Das reicht von Achtsamkeit im ganz Kleinen (Licht aus) bis zu Überlegungen, welche Projekte wir unterstützen könnten. Und natürlich ist es mein Wunsch, mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Austausch zu nachhaltigen Fragen zu sein, mehr darüber zu erfahren, wie ihre Haltung ist, wo man sie abholen und motivieren könnte, bspw. ihre Anreise zum Seminar gezielt nachhaltig zu organisieren. Oder sich auf einer unserer Veranstaltungen mit dem Thema zu befassen und zu vernetzen. Es braucht das Engagement vieler in vielen kleinen Dingen, sonst wird es schwer, den Planet zu retten."

Im November 2019 moderiert Judith Schmid den ersten "isb Afternoontea" zum Thema Nachhaltigkeit.

Für Fragen, Ideen und Anregungen zu Themen rund um Nachhatigkeit am isb meldet Euch gerne bei Judith Schmid.