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„Mitreden. Lernen. Machen." - ein Rückblick zum Symposium isb Nord 2019

2. Oktober 2019 – von Jutta Werbelow

Authentisch war´s. Systemisch sowieso. Verantwortlich? Immer! Und vor allem lebendig und schön – das dritte Symposium isb Nord am 21. September 2019 im Rudolf Steiner Haus in Hamburg zum Thema „Konflikt- und Dialogkultur für Gestalter in Unternehmen und Gesellschaft. Authentisch. Systemisch. Verantwortlich."

„Wir reden das ganze Jahr mit Euch!" So eröffneten Carolin Vogt und Lehrtrainerin Andrea Mikoleit das Symposium – als jährlichen Treffpunkt in einem ohnehin kontinuierlichen Austausch unter Netzwerkern. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, entwickelten und erlebten in 13 Workshops, 2 Keynotes, 1 Podiumsgespräch und 1 abschließenden Teilnehmerdiskussion eine Vielzahl an Themen, Ideen, Fragestellungen rund um Dialog- und Konfliktkultur.

Die Kraft, die sich jedes Mal entfaltet, wenn isb Netzwerkerinnen, Netzwerker und Interessierte sich zum gemeinsamen Entwickeln und Lernen treffen, ist immer wieder besonders: Hier kommen Expertise, Interesse und Engagement auf Augenhöhe sowie auf inspiriernde und co-kreative Art zusammen, sodass immer neue Ideen, Bezugspunkte, Verbindungen entstehen.

Es wurde geredet, gespielt, gestaltet und verkörpert. Diskutiert wurden Konzepte und Tools für mehr Dialog, „gute Formen, uns freundlich zu konfrontieren" und der Umgang mit Konfliktfeldern bei wachsender Komplexität. In Embodiment-Übungen und spielerisch mit Bällen im „inner game" oder auf dem „Spielfeld der Kollaboration" wurden Konflikt und Dialog im wahrsten Sinn greifbar und spürbar gemacht. In einem kleinen Visualisierungs-Crashkurs wurde gezeigt, wie Bilder und Schrift helfen können, Brücken zu bauen: „Rahmen drum, Schatten dran, Farbe drauf!"

Allen gemeinsam war und ist der Fokus der Haltung und der Perspektive: isb Leiter Thorsten Veith beleuchtete dies in seinem Impuls „5 Foki auf Konflikte" anhand der „5 Kontexte auf Problemdefinition". Wolfram Jokisch, langjähriger Lehrtrainer am isb, empfahl in seiner Keynote echtes Interesse am Denken und Fühlen des Gegenübers und achtsamen sowie wertschätzenden Umgang mit Gegensätzen. Und Harry Otto, Werber mit Leib und Seele und Profi im Umgang mit Shitstorms, formulierte es kurz und knapp: „Mitreden. Lernen. Machen."

Gerade in Hinblick auf die wachsende Komplexität und fehlende Vorhersagbarkeit von Verläufen und Entwicklungen sind der Mut zum Machen und auch der Mut zum Nichtwissen wesentlich. Karen Walkenhorst, Vorstand der TK und isb Alumni, sprach darüber, wie in ihrer professionellen Rolle eine solche Haltung schon einen Kulturwandel anstoßen kann: „Ich weiß es nicht, auch wenn ich Vorstand bin. Das verändert was. Ich brauche jetzt die Kompetenz von Euch allen, um eine richtige Richtung zu finden." Ihre Leidenschaft für Führung und Teamwork ist inspirierend: „Das Entscheidende für ein erfolgreiches Team ist, dass das Team eine gegenseitige Anerkennung für die Kompetenz und den ganzen Menschen hat und hier die Stärken herausarbeitet."

"Mitreden. Lernen. Machen". Ein guter Slogan. So auf den Punkt gebracht, beschreibt er auch den Spirit des Symposiums isb Nord.

Und genau das machen wir auch weiter: beim 4. Symposium isb Nord in Hamburg am 12. September 2020. Und für isb Netzwerker „+1" bereits am 24. Und 25. Januar beim PionierLabor 2020 in Leimen.

Impressionen vom Symposium

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=BjRNtpGk_TU

 

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