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Thinking Environment – Ein dialogisches Konzept für mehr Kooperation

13. Juni 2019 – von Jutta Werbelow

Workshop mit Sonja Kalusche auf dem Symposium isb Nord 2019

The quality of everything we do depends on the quality of the thinking we do first.
The quality of our thinking depends on the way we treat each other while we are thinking" (Nancy Kline)
Nancy Kline, Pionierin des Thinking Environment, erklärt auf ihrer Webseite Time to Think die zehn Komponenten, die es für eine wirkungsvolle Denkumgebung braucht: „Die zehn Verhaltensweisen, die das feinste Denken erzeugen und als The Ten Components of a Thinking Environment bekannt geworden sind, sind: Aufmerksamkeit, Gleichberechtigung, Leichtigkeit, Wertschätzung, Ermutigung, Gefühle, Information, Vielfalt, einschneidende Fragen, Ort. Jede dieser Komponenten ist einzeln kraftvoll, aber die Anwesenheit aller zehn zusammenarbeitenden Komponenten verleiht diesem Prozess erst seine transformative Wirkung."
 
Sonja Kalusche wird in ihrem Workshop beim diesjährigen Symposium isb Nord in Hamburg mit den Teilnehmenden in den Dialog und auf eine Reise ins Thinking Environment gehen:
 
Ein Dialog ist wie eine Reise in ein Land, in dem wir vorher noch nicht gewesen sind. Das heißt, wir sind neugierig auf das Neue und wir sind aufgeregt und vielleicht auch ein wenig unsicher, weil wir nicht sicher wissen, was uns erwartet. Und dennoch, wenn wir uns darauf einlassen, machen wir neue, ungewohnte, bahnbrechende Erfahrungen. Ganz ähnlich ist eine Denksitzung nach dem Konzept des Thinking Environment von Nancy Kline.

Wie jede Reise mit dem ersten Schritt entsteht, so beginnt auch eine Denksitzung (Thinking Pairs) damit, ein Thinking Environment aufzuspannen, d. h. dem Gegenüber die größtmögliche Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Solche Aufmerksamkeit gelingt u. a. in dem wir dem Gegenüber zuhören, ihn ausreden lassen und seine Denkwelle nicht unterbrechen. Dazu braucht es Haltung und Disziplin. Die 10 Komponenten eines Thinking Environment führen uns genau zu dieser Haltung.
Dies führt in Führungsbeziehungen zu einem echten Dialog, und hier zu neuen, ungeahnten Denkansätzen. In spannungsgeladenen Situationen und Konflikten führt die Methode dazu, sich wirklich zuzuhören und Meinungen oder Wirklichkeitskonstruktionen stehen zu lassen ohne sie durch altbewährte Kommunikationsmuster zu zerlegen und abzuwerten.

Hier gibt  es alle Informationen zum Symposium isb Nord.