entwickeln

In unserer Ent­wick­lungs­werkstatt ent­stehen neue Kon­zepte und Modelle, die über Jahr­zehnte hinweg schlüssig und wirksam sind.
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vernetzen

Lernen als Prozess geht auch nach der Aus­bil­dung weiter. Deshalb agieren wir als Netz­werk­orga­nisation.
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professionalisieren

Zentrale Säule des isb ist das Angebot von Weiter­bildungen als Akademie und Pro­fessio­na­li­sierungs­institut.
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Die isb Pinnwand

Raum für Unerwartetes und Bewahrenswertes

Wir erleben, erfahren und entwickeln in dieser besonderen Zeit vieles an Unverhofftem und Unerwartetem, an Positivem und Bewahrenswertem - im Zwischenmenschlichen, im Miteinander, im Zusammenhalt, in der Art, wie Arbeit und Kundenkontakt gestaltet, wie Beruf und Privatleben neu vereinbart werden. Natürlich gibt es zu all dem auch die Schattenseite...

Dennoch - uns geht es darum, hier einen öffentlichen Ort zu schaffen, an dem die vielen „lichten" Momente und Erfahrungen Platz finden sollen, die Euch auf dem Weg begegnen, die Ihr mit anderen teilen wollt und die wir als bereichernde Kulturbestandteile sammeln und sichtbar machen. Bereicherungen, von denen wir in unserer Profession und auch hier am isb profitieren können.

Wir freuen uns über Eure Berichte, Gedanken, Erfahrungen!

Eure Ansprechpartnerin
Jutta Werbelow

isb Pinnwand Einträge

Markus Kambach | 10. Juni 2020

Den Werte- und Kulturworkshop mit 50 Onboardees virtuell gestalten. In der Vorbereitung sagten wir uns, dass geht nicht... und doch es geht. Es ist der Schalter im Kopf, das neue Ausprobieren und sich die Erlaubnis zu gönnen. #virtuellgehtauchkultur

PS.: Schöne Idee des Teilens. Danke ISB.

Björn | 02. Juni 2020

Ich habe mit einigen Kollegen in unserer Firma eine weltweite Pandemie Krisenorganisation und einen Pandemieplan entwickelt. Alle waren auf Augenhöhe dabei, MS Teams lief von morgens bis abends, wer eine kurze Pause brauchte, klinkte sich kurz aus, alles ohne LEAN Startup, ohne Design Thinking oder SCRUM, war das jetzt New Work?

Verena Kraus | 02. Juni 2020

Meine Erfahrungen seit März 2020 bis heute:

informiere mich vermehrt über politsche, geostrategische und digitale Themen rund um das Corona Thema als Impulsgeber. Besuch von 2 Demonstrationen, Anregung über die App Nebenan.de gegeben. Maske nur extrem bedingt getragen.

Zum Thema Politik kann ich wärmsten Rainer Mausfeld (warum die Lämmer schweigen, Angst und Macht) empfehlen. Austausch gerne.

Horst Ippisch | 02. Juni 2020

Viele, die wie ich im Homeoffice arbeiten, sind erstaunt wie unerwartet gut es funktioniert - effizienter, intensiver, effektiver, konzentrierter zu arbeiten. Ich persönlich hoffe darüber hinaus, dass die Erfahrungen auch dazu führen, persönliche Begegnungen wieder intensiver zu suchen. Menschen sind viel facettenreicher, als es der Flachbildschirm hergibt. Ist das nicht auch erstaunlich? ;-)

Dr. Katarzyna Schubert-Panecka | 02. Juni 2020

Dutzende Rehe, Kraniche und Störche zu sehen und einer Vielfalt von Vögeln bei den morgendlichen Fahrradtouren zuhören zu können, ein wahres Geschenk! Ähnlich der Reduktion des Konsums und der Umweltverschmutzung. Beruflich half die langjährige "online Erfahrung", um die KlientInnen weiterhin zu begleiten und hin und wieder zu ermuntern, sich mitunter den schwierigen Themen zu widmen.

Niko Klaus Götz | 29. Mai 2020

Neben all der individuellen Freiheit und Zeit für Projekte, die angegangen werden wollten, wenn ich mal viel Zeit habe (also nie ;-)) und plötzlich möglich wurden, spüre ich mehr und mehr den Bereich in mir, der nach sozialem Kontakt über die Familie hinaus durstet. Digitale Flüssignahrung vermag ihn so wenig zu stillen, wie das kosten von meditativen Quellen.

Lisa | 29. Mai 2020

Privat ist es für mich eine erzwungene Entschleunigung, die einen dazu bringt nachzudenken, was der Mensch wirklich brauch und was Luxus oder gar überflüssig ist.

Geschäftlich beschleunigt es gerade den Kulturwandel auf Geschäftsführungsebene und zeigt, was für ein Projekt uns hier bevorsteht.

Beides tolle Aspekte dieser unberechenbaren Zeit.

Boris Brieskorn | 29. Mai 2020

Unsere Erfahrungen aus den letzten Wochen:

• Teams rücken stärker zusammen - es wird sichtbar, auf wen wirklich Verlass ist

• Homeoffice ist machbar - Worklife Balance hingegen wird eine immer stärkere Herausforderung

• Wertschätzung für verlässliche Partnerschaften und Mitarbeiter, die das Unternehmen in der Krise am Laufen halten ist deutlich gestiegen

Martina | 28. Mai 2020

Die Erkenntnis, dass man Vieles schaffen kann und dabei auf ein Netzwerk zurückgreift, das in 'anderen' Zeiten gar nicht so präsent ist. Gleichzeitig auch die Erkenntnis, dass Ungleichheiten noch stärker zu Tage treten - seien es Unterschiede in der Professionalität von Lehrer_innen, Unterschiede der Arbeit weiter nachzugehen oder nicht ... Viel Gutes, aber bitte nicht nur schönfärben!

Irene | 28. Mai 2020

Seit vielen Jahren arbeite ich als Coach in Krankenhäusern. In einem Termin im April saß ich Menschen gegenüber, die sich (fast) darüber gefreut haben, dass sie mehr Zeit für die Patienten haben. Sie waren zufrieden und haben sich wertschätzend über ihren sinnvollen und wichtigen Beruf geäußert. Es war sehr berührend und hat mich außerordentlich gefreut. Das ändert sich jetzt leider wieder...-

Carina | 28. Mai 2020

Diese besondere Zeit ist für mich eine Zeit der Entschleunigung, der Bewunderung, Dankbarkeit und Demut.

In unserer Familie ist der Zusammenhalt weiter gewachsen - wir genießen viele Stunden beim Gespräch, Spiel, Spaziergang, beim "einfach sein".

Wie sehr die Natur und auch wir in der klareren Luft und bei deutlich mehr Ruhe "aufatmen" erfreut und betrübt mich gleichermaßen.

Kerstin Wirzbinna | 28. Mai 2020

Diese Zeit erlebe ich als beklemmend und befreiend zugleich: Spüre ich meine eigene Angst und Unsicherheit in einer nie dagewesenen Ausnahmesituation in mir und anderen, erlebe ich parallel eine Entschleunigung für uns Menschen und die Natur und endlich wieder mehr Zeit für mich selbst. Mein Fazit: Liebe dich selbst und sei gerne auch mal "unproduktiv", um weiter zu reifen.

Susanne Kucklei | 28. Mai 2020

Darüber, dass Change wichtig ist und wie man damit umgeht, redet jetzt keiner mehr, denn die größte Veränderung erleben gerade alle! Welche menschlichen Fähigkeiten dabei zum Vorschein kommen, die gerade jetzt wirklich außerhalb der Komfortzone entwickelt werden, darüber bin ich sehr begeistert. Es zeigt sich viel Selbststeuerung und Kreativität, die uns im "Newnormal" begleiten werden.

Jana Leipold | 28. Mai 2020

Corona bedeutet für mich, dass ich meinem geliebten Hobby, Softball spielen, nicht nachgehen kann. Gerade jetzt wäre die Saison am Laufen, ich wäre jedes Wochenende auf einem Turnier. Ein Sommer ohne Softball st hart.

Die zeitlichen Freiräume nutze ich für meine kreative Ader, indem ich mich zu Sketchnoting und Grafic Recording weiterbilde. Auch das entspannt sehr.

Constanze Vogt | 28. Mai 2020

Intensive Begegnungen mit einem wachsenden Netzwerk. Liebevolle Beziehungen. Zeit für alles, was ich will und was mir gut tut. Kreativ werden, um über die Hindernisse hinaus zu wachsen und dabei erstaunliche Produkte entstehen sehen.

Sarah | 28. Mai 2020

Ganz viel Zeit mit meiner Familie, viel draußen sein in der Natur, Entschleunigung und Begrenzung auf das Wichtigste, mehr im Innen als im Außen. Ermöglicht auch durch einen Arbeitgeber, der auf Home Office umgestellt hat und dem das Arbeitsergebnis wichtiger war als die exakt abgeleistete Stundenzahl. Bitte beibehalten- es dient der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Gesundheit & Motivation

Judith Schmid | 26. Mai 2020

Meine heimliche Bilanz:

1 Serie vollständig geguckt

1 fetten Roman gelesen

5 x sonntags durch die Wälder gewandert

2 Brote gebacken und 2 Kuchen

1 Jeans repariert und einen Pulli geflickt

1000 Mal mit der schwarzen Katze geschmust

21 Tage am Stück meditiert

7 Online Vorlesungen gehalten

1 Frühling sehr bewusst erlebt

(...und noch vieles andere)

Olav | 25. Mai 2020

Es sind die vielen kleinen lichten Momente in Gesprächen mit Bekannten, Partnern und Kollegen. Wir reden vermehrt über Selbstverantwortung, gesellschaftliche Verantwortung, über Freiheit und Autonomie sowie deren Grenzen. Ein bleibender Moment der gesellschaftlichen Selbstreflexion und ein Reifeprozess ?

Andrea Mikoleit | 25. Mai 2020

In den Online-Sessions am isb haben wir die Teilnehmer gefragt, was für positive Erfahrungen sie auf dem Weg gemacht haben: "Weniger Zeit im Auto", "mehr Zeit mit meinem Kind","Streichung sinnloser Dienstreisen", "Miteinander in der Familie","Sich an kleinen Dingen freuen lernen", "immer zu überlegen: was braucht es für Beratung - vor Ort, per Telefon, Videokonferenz...", "enger Zusammenrücken"

Jaakko Johannsen | 22. Mai 2020

Ein lichter Moment? Ich habe neulich ein ganz tolles, entspanntes und intensives Coaching gehabt. In Zeiten von Videokonferenzen, in denen wir beide bereits den halben Tag verbacht hatten, entschieden wir uns wohltuend für das Telefon. Herrlich. Unaufgeregt, unbeobachtet ganz beim anderen ohne den Impuls der "Selbstinszenierung" durch mein Spiegelbild. Die Kraft des Wortes spürend.

Ulrich Nicklaus | 22. Mai 2020

Auf der ganzen Welt gehen die Menschen nach innen und reflektieren und betrachten ihre Mitmenschen auf eine neue Art und Weise.

So erwachen wir zu der Realität, wie großartig wir wirklich sind und erkennen die geringe Kontrolle, die wir wirklich haben.

Und spüren, was wirklich wichtig ist. Mit der Kraft von Achtsamkeit, Meditation, Freundlichkeit, Fürsorge und Liebe.

Nicole Zunhammer | 20. Mai 2020

Der Himmel steht uns wieder in blau, hell und dunkel, bewölkt und sonnig, und mitsamt seiner Sterne und der Mondin zur Verfügung. Weg sind die Kondensstreifen (fast alle), dafür ein Firmament, das wieder für den Namen steht: firm, stark. Der Lärm am Himmel ist vorbei, wunderbar. Das kann gerne so bleiben.

Birgit Minor | 20. Mai 2020

Ich habe das Gefühl, aus einem Hamsterrad ausgestiegen zu sein. Ich entdecke wieder meinen Rhythmus, genieße tägliches Walken, das Vogelzwitschern und die Natur. Innerhalb der Familie sprechen wir wieder mehr miteinander und rücken enger zusammen. Mit innen-leben.org habe ich Affirmationen für medizinisches Personal geschrieben und neue, interessante Menschen kennengelernt. Also viel Kreativität!

Ludwig | 20. Mai 2020

Eine Hochschulorganisation, die in genau vier Wochen sehr vieles möglich macht. Beeindruckend!

Elvira Stolz | 20. Mai 2020

Obwohl gerade auf den Beginn meiner Selbständigkeit die Corona-Pandemie ausbrach und mein Geschäft brach liegt, habe ich das Gefühl, unendlich frei zu sein, keinen Druck in mir zu spüren und für diese Zeit, in mich gehen zu können, unendlich dankbar bin. Ich spüre eine Weite und Offenheit, wie schon lange nicht mehr. Meine Erwartungen an mich und die Umwelt sind minimalisiert -das gibt neuen Raum.

Jutta | 11. Mai 2020

Willkommen an der "isb Pinnwand"! Eure Erfahrungen, Entwicklungen und Erlebnisse interessieren uns. Einfach einen Beitrag schreiben, wir pinnen ihn dran.

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