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Analoge Arbeitskultur & der Einfluss von starken Netzwerken

Was können wir vom Treiben im Silicon Valley lernen?

Sicher vieles. Technologie-Prägung und Geschäftmodellinnovationen sind die eine Seite. Was mir bei der Lektüre des Buches von Christoph Keese* hängenbleibt, sind zwei Gedanken (neben vielen anderen) über Arbeitskultur und den Einfluss von Netzwerken. Das passt zu uns, ist mein Impuls. Die Arbeitskultur dort ist (überwiegend) analog. Gelernt und entwickelt wird im ständigen sozialen Austausch, das soziale Kapital ist die Basis der Innovationskraft. Niemand will ausgeschlossen sein vom intellektuellen Austausch über die neuesten Ideen, die in offenem Umgang miteinander geteilt werden. Und niemand will die Gefahr eingehen, etwas schon weit Durchdachtes erst zu spät nach draußen zu geben und zu teilen, um daran zu lernen. Erstaunlicherweise findet dieser Austausch überwiegend im direkten Kontakt statt, virtuell wird nur wenig kommuniziert. "Kreativität braucht Nähe." wird da ein Insider zitiert. Und: "Inspiration ohne Austausch mit den anderen gibt es nicht." Man trifft sich, zwang- und oft mitunter absichtslos, aber mit der Idee, gut vernetzt und up-to-date zu sein. Das gelingt offenbar.

Und die Idee, dass Netzwerke und Plattformen darüber entscheiden werden, wer reüssieren wird, fasziniert. Von ihnen geht Gestaltungs-, Schlagkraft und Wirksamkeit aus, so würde ich es für unser Feld übersetzen. Auch eine zu uns passende Botschaft aus dem fernen Kalifornien, an der wir arbeiten wollen.

Beides sind inspirierende Impulse für unser PionierLabor. Face-to-face (und durchaus mit digital-medialer Anreicherung) wollen wir mit Euch weiterentwickeln und lernen und an unserem Netzwerk bauen. Projekte unserer Netzwerker bieten dafür den Ausgangspunkt, hochwertiger Austausch und Dialog wird der Weg sein.

Schließt Euch an und belebt das PionierLabor mit Euren Perspektiven!

 * Christoph Keese: Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt. Penguin Verlag 2016

 

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