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Aufbruch ins Neue.
Landkarte für Übergänge

Zwei Bücher für die Momente auf der Brücke zwischen dem Nicht-Mehr und dem Noch-Nicht.

Jeder erfährt im Laufe seines Lebens Zeiten des Umbruchs und Veränderung. Häufig scheinen diese Veränderungen von außen zugemutet und damit umzugehen kostet viel Energie. Wie man diese Phasen des Wandels konstruktiv für die eigene Entwicklung nutzen kann und dabei Zuversicht behält, dazu arbeitet und forscht Cornelia von Velasco seit Jahren und hat viele ihrer Ergebnisse in den Büchern Begleiter für Übergänge sowie Aufbruch ins Neue festgehalten.

Aufbruch ins Neue. Landkarte für Übergänge

für Menschen in einem Übergang und solche, die sie als Freund oder Professioneller begleiten

Die Autorin Cornelia von Velasco nimmt in den Blick, wie Menschen gut durch Zeiten kommen, in denen der Lebenskompass nicht mehr zu funktionieren scheint. „Hier und so geht's nicht weiter! Aber wo und wie denn dann?"
Stellen Sie sich in letzter Zeit und/oder heute diese Fragen? Dann finden Sie vielleicht in diesem Buch eine Landkarte, die Ihnen hilft, sich wieder zu orientieren. Wie schaffe ich es, dass mein Leben – auch angesichts der derzeitigen Entwicklung – gelingt?
Zeiten der Veränderung und des Wandels sind durch mehrere Herausforderungen gekennzeichnet: Verunsicherung und Verwirrung stellen sich ein, wenn ich weiß, ich muss das Alte aufgeben, kann jedoch (noch) nicht erkennen, was das Neue sein könnte. Oder ich muss mich von etwas oder jemandem verabschieden, obwohl ich mich dazu nicht bereit fühle. In der Auseinandersetzung mit diesem Wandel meiner Situation habe ich den Eindruck, als träte ich auf der Stelle. Ich kann keine entspannte Haltung einnehmen und habe das Gefühl, mich stets nur im Kreis zu bewegen anstatt mich weiter zu entwickeln – „und täglich grüßt das Murmeltier" – ich stagniere.
Zu erleben, wie man in einem wichtigen Lebensthema nicht weiter weiß und nicht weiter kommt, lässt niemanden kalt und so sind Zeiten des Wandels auch gekennzeichnet von oft ungewohnt intensiven Gefühlen und Körperempfindungen, nicht selten vielfältig, widersprüchlich und schnell schwankend. Und es sind eher die Gefühle aus der Kategorie „unangenehm", die sich entfalten: Angst, Wut, Trauer und Ohnmacht. Diese Gefühle zuzulassen, sie als Teil meiner selbst anzuerkennen und sie als hilfreiche Wegweiser auf meiner Reise der Veränderung zu sehen – hierzu macht Frau von Velasco Mut.

Auf der Reise durch den Wandel kann ein weiteres Buch nützlich sein, das o.g. ergänzt und rahmt. Denn nicht jeder hat eine Vertrauensperson oder einen Coach an der Seite, die sich als Begleiter und Reflexionspartner eignen.

Wie geht's weiter?

Begleiter für Übergänge

Kartografiert das Buch „Aufbruch ins Neue" die „inneren Erlebnislandschaften des Übergangs", so begleitet „Wie geht's weiter?" Etappe für Etappe auf dem Weg des Übergangs. Die fünf Kapitel (Ich stecke fest – Wohin denn nur? – Bin ich richtig? – Wie lange noch? – Angekommen?) markieren Entwicklungsschritte. Jedes der einzelnen Kapitel ist in sich zweigeteilt: Teil 1 formuliert eine Erlebnisbeschreibung („So oder so ähnlich geht es mir derzeit."), und Teil 2 ist ein Angebot aus Impulsen und Anregungen wie Geschichten, Gedichte, Fragen und Sprüche. Mit den inspirierenden Fotografien von Gerald von Velasco regt dieser 2. Kapitelteil zur Reflexion und eigenen Spiegelung an. Die Autoren empfehlen, sich für jede Etappe 4-6 Wochen Zeit zu lassen. So können Gefühle zugelassen und reflektiert werden, so kann mit veränderten Haltungen experimentiert und können Einsichten gewonnen werden.
Als Ergänzung empfehlen die Autoren für diese Zeit der Entwicklung, ein Tagebuch zu führen, in welches ich all das schreiben kann, was mir auf meinen Reiseetappen begegnet.

Fallen die beiden Bücher – Landkarte wie „Reise"Begleiter – thematisch gesehen in die Kategorie Sachbuch Psychologie, so ist die Wirkung beim Lesen alles andere als sachlich. Mit sehr viel Herz und Verstand geschrieben, machen beide Bücher Mut, anzuerkennen, was ist und wie es ist: „Was ist, darf sein. Und was sein darf, verändert sich." (Werner Bock)
Gleichzeitig wird der Leser auf jeder Seite aufgefordert und darin bestärkt, sich selbst zu respektieren und Positives wahrzunehmen. Unterstützt durch die vielen Anregungen und Vorschläge, wie sich dies alltagspraktisch leben lässt, scheint man eine wohlmeinende Vertrauensperson an der Seite zu haben, die mit viel Lebenserfahrung zu beraten weiß.


Diese Bücher strahlen eine heilsame und wohltuende Gelassenheit aus. Kombiniert mit leisem Humor und den eindrücklichen Fotografien ist gerade der „Reisebegleiter" ein nahezu poetisches Buch. Damit unterscheiden sich diese beiden Bücher in besonderer Weise vom Gros der (psychologischen) Ratgeberliteratur.

An den berührenden Fallbeispielen erkennt der Lesende wiederum sofort den großen Erfahrungsschatz der Autorin und erfährt auch dadurch: „Ich bin nicht allein (mit meiner Rat- und Hilflosigkeit). Anderen ging oder geht es genauso. Sie haben auch einen Weg gefunden". Gleichzeitig spendet die zugleich wissende wie warme Sprache Trost der besonderen Art und motiviert, den notwendigen Entwicklungsweg Schritt für Schritt weiter zu gehen.

Die „Landkarte" und der „Begleiter" sind zwei wertvolle Reisebegleiter, die jedem Wanderer für's eigene (Lebens)Rucksäckchen empfohlen seien.

Ingeborg Weidner

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